Wenn du mich fragst, befindest du dich in einer ziemlich geilen Situation.

Denn ich erinnere mich noch gut an mein Grundstudium.

Ich habe mich abgemüht und das Jurastudium war ein Schloss mit sieben Siegeln für mich.

Niemand hat einfach mal kohärent erklärt, wie man richtig lernt und wie man Prädikatsklausuren schreibt.

Damals musste ich mir alles mühsam selbst zusammensuchen.

Und heute bekommst du mein Wissen einfach per E-Mail in dein Postfach. Ich bin immer noch begeistert davon, wie gut es dir geht! (Kleines Augenzwinkern)

Heute erfährst du, wie du das Maximum aus deinen Fällen rausholst:

Die Anwendung ist eine der drei Säulen deiner Examensvorbereitung (neben Erarbeitung und Wiederholung).

Denn dein Gehirn soll ja auch lernen, das theoretische Wissen von deinen Karteikarten in Klausurform zu gießen.

Und zu jedem Fall gehören Vorbereitung und Nachbereitung wie siamesische Zwillinge dazu.

Vor allem soll heute die Nachbereitung im Fokus stehen.

Und so holst du alles raus:

Vorbereitung

Deine Fallvorbereitung läuft genau so, wie sie auch in deiner Klausur laufen würde:

1. Sachverhalt mehrmals lesen

2. Beim 2. Lesen Personen und die jeweils zu ihnen gehörenden Sachverhaltsteile in einer Farbe markieren

3. ggf. Zeitstrahl und Personenskizze erstellen

4. Komplette Lösungsskizze schreiben

5. Reinschrift raushauen

Dazu habe ich schon viel gesagt. Wie du Fälle auf Prädikatsniveau darstellst, erfährst du im Bonusmodul des Jura Masterplans (Die 11 Prinzipien jeder Prädikatsklausur). Aber das nur am Rande.

Wie versprochen jetzt zur…

Nachbereitung

1. Solltest du den Fall korrigiert zurückbekommen, lies die Randbemerkungen und den Bearbeitervermerk ausführlich und werte diese aus!

Es ist natürlich nicht immer der Fall, dass du hilfreiche Kommentare bekommst.

2. Daher ist der zweite Schritt der Wichtigste:

Fälle sind immer eine Wissensquelle!

Es geht also bei der Nachbereitung hauptsächlich um Folgendes:

Du ziehst dir aus der Musterlösung jetzt alle Informationen, die du noch nicht beherrscht hast…

Und schreibst dir diese zur Wiederholung auf Karteikarten. Und zwar diese 3 Dinge:

  1. Prüfungsschemata

  2. Definitionen

  3. Probleme/Streitstände

So saugst du das fehlende Wissen auf und füllst all deine Lücken.

In der Klausur / im Examen beherrschst du dann 100 % der Themen aus dieser Probeklausur!

Ich wünsche dir viel Spaß dabei, deinem Wissen beim wachsen zuzusehen und deine Erfolge zu ernten!