Ich habe gestern mit einer Jurastudentin telefoniert, die gerade meinen Kurs gekauft hat.

Nennen wir sie einfach mal Anna.

Sie wollte noch ein paar letzte Fragen klären für ihre Examensvorbereitung.

Mit einer sehr lustigen Art hat mir Anna dabei erzählt, dass der Kurs ihren Lernalltag revolutioniert habe und vor allem:

Wie sie sich vorher gefühlt hat.

Natürlich habe ich da ganz genau nachgebohrt. Denn ich versuche immer sämtlichen Input zu den Gefühlen, Problemen und Schwierigkeiten meiner Zielgruppe zu bekommen, den ich kann.

Und natürlich hatte sie die typischen Probleme wie die meisten Jurastudenten in meiner Zielgruppe:

„Mein größtes Problem war diese Planlosigkeit. Ich hatte keinen Tagesplan, keinen Wochenplan, keinen Lernplan, …“

Annas Routine war:

– Einfach mal aufstehen
– 3 Lehrbücher hinlegen und irgendwie loslegen
– Irgendwas lernen ohne Pausen

Im Nachhinein fanden wir das lustig.

Aber lustig ist das wahrscheinlich erst, wenn man die Lösung schon in den Händen hält und heute weiß, wie es besser geht.

Jetzt der Punkt, den ich machen will:

Annas Herangehensweise vorher war ein typisches Beispiel für den Status Quo, auf dem sich viele Jurastudenten befinden.

Und der Status Quo besteht aus einem großen Denkfehler:

Nämlich, dass es für gute Noten darum geht, so viele juristische Inhalte wie möglich irgendwie abzuarbeiten.

„Ich muss Schuldrecht AT durcharbeiten, Sachenrecht durcharbeiten, …“

Deshalb ist es auch kein Wunder, dass die ganze Jura-Welt nur so blüht vor Repetitorien, Fallbüchern, Lehrbüchern, Skripten, Nachhilfelehrern…

Und witzigen kleinen Instagram-Seiten, die dir alle zwei Tage ein Rechtsproblem in Stichworten aufbereiten.

Das bringt dich aber nicht weiter, denn die Wurzel des Problems bleibt so komplett unberührt.

Die eigentliche Wurzel ist: Deine Herangehensweise beim Lernen. Also dein Lernsystem…

Das werde ich nicht müde zu betonen (hast du etwa schon gemerkt?).

Der Status Quo der meisten Jurastudenten funktioniert nicht, weil sie den falschen Fokus haben.

Denn sie fokussieren sich auf Inhalte. Und nicht darauf, wie sie eigentlich effektiv lernen.

Wie sie das, was sie da vor sich haben, zu 100 % effektiv in ihr Gedächtnis befördern können.

Wie sie das Gelernte mit maximaler Punktzahl in Klausuren abliefern.

Deshalb ist das der eigentliche Weg zum Erfolg.

Weg vom Mainstream. Weg von den Repetitorien und den kleinen Insta-Seiten mit den Rechtsproblemen.

Hin auf die Meta-Ebene. Hin zu deinem System. Ein Level höher denken.

Hinterfrage deine Herangehensweise. Dein Lernsystem. Die Inhalte kommen danach.

Bald ist übrigens Black Friday… Kannst du dir ja schon mal im Kalender markieren.

Vielleicht gibt es da ein besonderes Angebot, um das nächste Level freizuschalten.

Was ist aktuell dein Status Quo?